Ja. Die Methodik ist nicht auf das Bergische Land beschränkt und kann für beliebige Vertriebsgebiete eingesetzt werden.
Enerleads ersetzte subjektive Gebietsplanung durch eine datenbasierte Vertriebssteuerung. Über 308.000 Gebäude wurden analysiert und daraus konkrete Zielgebiete und Laufrouten für den Außendienst abgeleitet.
Executive Summary
Problem
Die Gebietsplanung im Außendienst basierte überwiegend auf Erfahrung und Bauchgefühl. Obwohl zahlreiche öffentliche Gebäude- und Geodaten verfügbar waren, ließen sie sich ohne erheblichen Analyseaufwand nicht in konkrete Vertriebsentscheidungen überführen.
Lösung
DACH AI Solutions entwickelte innerhalb von wenigen Tagen eine mehrstufige Analyse Pipeline, die öffentliche Gebäude-, Energie- und Strukturdaten automatisch zusammenführt, bewertet und daraus priorisierte Zielgebiete sowie einsatzbereite Tagesrouten für den Außendienst ableitet.
Ergebnis
Über 308.000 Gebäude wurden analysiert und 13 besonders attraktive Zielgebiete identifiziert. Bereits im operativen Einsatz stieg die durchschnittliche Anzahl gesammelter Leads von 2–4 auf 8–12 Leads pro Arbeitstag. Gleichzeitig entstand eine reproduzierbare Grundlage, mit der Enerleads neue Vertriebsgebiete künftig objektiv bewerten, priorisieren und steuern kann.
Viele Unternehmen verfügen bereits über die notwendigen Daten, um fundierte Vertriebsentscheidungen zu treffen.
Der eigentliche Engpass liegt selten im Zugang zu Informationen, sondern darin, diese wirtschaftlich auszuwerten und in konkrete Handlungsempfehlungen zu übersetzen.
Dieses Projekt zeigt, dass KI nicht nur große Datenmengen verarbeitet. Sie verbindet unterschiedliche Informationsquellen, erkennt Zusammenhänge und schafft daraus eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Vertrieb und Gebietsplanung.
Enerleads betreibt einen Door-to-Door-Vertrieb für Photovoltaik- und Wärmepumpen Lösungen.
Neue Vertriebsgebiete wurden bislang überwiegend anhand der Erfahrung des Teams ausgewählt.
Ob ein Gebiet tatsächlich Potenzial bot, zeigte sich häufig erst während des Außendiensteinsatzes.
Dadurch hing die Qualität der Gebietsplanung stark vom Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter ab und ließ sich nur eingeschränkt reproduzieren.
Gleichzeitig standen zahlreiche öffentliche Gebäude-, Energie- und Strukturdaten zur Verfügung, die jedoch isoliert vorlagen und keine unmittelbar nutzbare Entscheidungsgrundlage für den Vertrieb bildeten.
Daten zusammenführen
Öffentliche Gebäude-, Energie- und Strukturdaten werden automatisiert zusammengeführt und vereinheitlicht.
Marktpotenzial analysieren
Alle relevanten Postleitzahlgebiete werden hinsichtlich ihres Vertriebspotenzials bewertet und priorisiert.
Straßen bewerten
Innerhalb der priorisierten Gebiete werden einzelne Straßen anhand definierter Kriterien objektiv analysiert.
Tagesrouten erstellen
Die vielversprechendsten Straßen werden zu einsatzbereiten Tagesrouten zusammengeführt.
Management-Report bereitstellen
Alle Ergebnisse werden inklusive Karten, Prioritäten und Handlungsempfehlungen übersichtlich dokumentiert.
Vor der Einführung der Analyse basierte die Gebietsplanung überwiegend auf Erfahrung.
Ob ein Gebiet tatsächlich wirtschaftlich interessant war, zeigte sich häufig erst nach mehreren Tagen Außendiensteinsatz.
Heute werden neue Einsatzgebiete objektiv bewertet, priorisiert und als konkrete Tagesrouten bereitgestellt.
Dadurch konzentriert sich der Außendienst von Beginn an auf die Gebiete mit dem höchsten Potenzial.
Bereits im operativen Einsatz stieg die durchschnittliche Anzahl gesammelter Leads von 2–4 auf 8–12 Leads pro Arbeitstag.
Der zentrale Mehrwert liegt nicht allein in effizienteren Laufwegen, sondern in einer objektiven Steuerung des regionalen Vertriebs.
Neue Gebiete können innerhalb weniger Tage bewertet und priorisiert werden. Dadurch lassen sich Expansionen und regionale Kampagnen besser planen und schneller umsetzen, während das bestehende Außendienstteam gezielt dort eingesetzt wird, wo das höchste Potenzial besteht.
Gleichzeitig entsteht erstmals eine reproduzierbare Methodik für die Auswahl neuer Vertriebsgebiete, anstatt jede Region erneut anhand subjektiver Einschätzungen bewerten zu müssen.
Die Gebietsplanung entwickelte sich von einem erfahrungsbasierten zu einem datenbasierten Entscheidungsprozess.
Im Rahmen des Projekts wurden über 308.000 Gebäude analysiert, 42 Postleitzahlgebiete bewertet und daraus 13 priorisierte Zielgebiete mit insgesamt 134 einsatzbereiten Tagesrouten abgeleitet.
Die entwickelte Methodik lässt sich auf beliebige weitere Regionen übertragen und bildet die Grundlage für eine langfristig skalierbare Vertriebsplanung.
“Der größte Unterschied ist, dass wir unsere Gebiete heute nicht mehr nach Bauchgefühl auswählen. Stattdessen wissen wir anhand der Daten, welche Routen das größte Potenzial besitzen. Das hat unsere Gebietsplanung qualitativ verbessert und sich direkt durch mehr gesammelte Leads im Außendienst bemerkbar gemacht.”
Ja. Die Methodik ist nicht auf das Bergische Land beschränkt und kann für beliebige Vertriebsgebiete eingesetzt werden.
Die Analyse kombiniert verschiedene öffentliche Gebäude-, Energie- und Strukturdaten zu einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage.
Nein. Der Mehrwert entsteht nicht durch kostenpflichtige Datensätze, sondern durch die intelligente Verknüpfung und Bewertung öffentlich verfügbarer Informationen.
Grundsätzlich für alle Unternehmen mit regionalem Außendienst, beispielsweise Photovoltaik, Wärmepumpen, Glasfaser, Telekommunikation oder Immobilien.
Neue Regionen lassen sich innerhalb kurzer Zeit nach denselben Kriterien bewerten und priorisieren.
Wir analysieren gemeinsam, welche öffentlichen und unternehmensinternen Informationen bereits verfügbar sind und wie daraus eine objektive Grundlage für Gebietsplanung, Außendienststeuerung und regionale Expansion entstehen kann.